Digital Point-of-Load-Standard für Hochstromanwendungen von Architects of Modern Power veröffentlicht

26/2/2015


Digital Point-of-Load-Standard für Hochstromanwendungen von Architects of Modern Power veröffentlicht

Aufbauend auf den vier ursprünglichen Standards, die es im November 2014 veröffentlicht hatte, gab das Konsortium Architects of Modern Power (AMP Group) heute einen weiteren Standard bekannt, der auf die Festlegung gemeinsamer mechanischer und elektrischer Spezifikationen für die Entwicklung fortschrittlicher Energieumwandlungstechnologie für verteilte Stromversorgungssysteme abzielt. Der „teraAMP™“-Standard für nicht-isolierte digitale Point-of-Load (POL) DC/DC-Wandler wird den aktuellen Bereich von 90 A auf 120 A erweitern und unterstützt gleichzeitig horizontale und vertikale mechanische Konfigurationen.

Der neue „teraAMP™“-Standard ergänzt die bisherigen „microAMP™“- und „megaAMP™“-Standards für digitale POLs, die jeweils 20- bis 25-A- und 40- bis 50-A-Designs abdeckten. Alle diese Standards ermöglichen sowohl horizontale als auch vertikale Konfigurationen. Die ersten Produkte, die diesem neuen „teraAMP™“-Standard entsprechen, werden von Mitgliedern der AMP Group nächsten Monat auf der APEC 2015 Applied Power Electronics Conference and Exposition (Charlotte, NC, USA von 15.-19. März) vorgestellt.

„Der teraAMP-Standard ist der nächste Schritt zur Unterstützung hochdichter, hochkomplexer Stromversorgungsdesigns“, kommentierte Mark Adams, Sprecher der AMP Group. „Da Chip-Architekturen weiter miniaturisiert werden und sich der Leiterplatten-Energiebedarf immer mehr erhöht, ist es unerlässlich, dass die Energiebranche durch Bereitstellung von Lösungen mit hoher Stromdichte am Point-of-Load Schritt hält“, stellte Adams abschließend fest.

Die Bildung der AMP Group, die im Oktober 2014 verlautbart wurde, erkannte den Bedarf für in echten Multi-Sourcing-Verfahren technisch ausgereiften und hocheffizienten Netzteilen für verteilte Stromversorgungsarchitekturen. Ursprünglich wurde diese Anforderung durch die Telekom- und Datenkommunikationsunternehmen vorangetrieben, verbreitet sich aber jetzt in anderen Branchen. Frühere Versuche zur Standardisierung von Netzteilen befassten sich in der Regel lediglich mit den mechanischen Gestaltungsaspekten, d. h. den physischen Abmessungen und Pin-Lagen. Was die AMP Group erreichte, ist die Ausweitung der Standardisierung zur Einbeziehung elektrischer Spezifikationen und Leistungsdaten, einschließlich der Überwachungs-, Steuerungs- und Kommunikationsfunktionen, die durch die Einführung digitaler Controller möglich wurden. Die AMP Group kann somit gemeinsame Konfigurationsdateien definieren, um Plug-and-Play-Interoperabilität zwischen Produkten ihrer Mitgliedsunternehmen (derzeit CUI, Ericsson Power Modules und Murata) zu garantieren.

Neben den digitalen POL-Standards, hat AMP auch zwei Standards für fortgeschrittene Bus-DC/DC-Wandler entwickelt: Der „ABC-ebAMP™“-Standard bezieht sich auf erweiterte Bus-Bricks mit den Abmessungen 58,42 x 22.66 mm im Bereich von 264 bis 300 W, während der „ABC-qbAMP™“- Standard Quarter-Brick-Stromversorgungen mit den Abmessungen 58,42 x 36,83 mm von 420 bis 468 W, abdeckt. Diese Standards geben mechanische Fußabdrücke, Funktionen und Konfigurationsdateien vor.

Weitere Informationen finden Sie auf ampgroup.com





 
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